Bekanntmachung
Haus der Vereine Igstadt, Wiesbaden; Fachplanung Tragwerksplanung, LPH 4-6 2026-VgV-10-HDV-TWP
| Vertragspartei und Dienstleister | |
| Beschaffer | Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Wiesbaden - Der Magistrat - Hauptamt Identifikationsnummer: 06414000-PG0100210000-63 Internet-Adresse (URL): https://www.wibau-wiesbaden.de Postanschrift: Schlossplatz 6 Postleitzahl / Ort: 65183 Wiesbaden NUTS-3-Code: DE714 Land: Deutschland Kontaktstelle: WiBau GmbH E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de Telefon: +49 6112623930 Fax: +49 61126239319 Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalbehörden Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung Beschafferprofil (URL): http://www.wibau-wiesbaden.de |
| Federführendes Mitglied: Ja Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein |
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| Verfahren | |
| Zweck | |
| Rechtsgrundlage | Richtlinie 2014/24/EU |
| Beschreibung | Interne Kennung: 2026-VgV-10-HDV-TWP Titel: Haus der Vereine Igstadt, Wiesbaden; Fachplanung Tragwerksplanung, LPH 4-6 Beschreibung: Haus der Vereine Igstadt, Wiesbaden; Fachplanung Tragwerksplanung, LPH 4-6 Art des Auftrags: Dienstleistungen |
| Umfang der Auftragsvergabe | |
| Hauptklassifizierung (CPV-Code) | |
| CPV-Code Hauptteil: 71320000-7 | |
| Weitere CPV-Code Hauptteile: 71327000-6 |
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| Erfüllungsort |
Postleitzahl / Ort: 65207 Wiesbaden NUTS-3-Code: DE714 Land: Deutschland |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Grundlage für den Ausschluss | Auftragsunterlagen, Bekanntmachung |
| Ausschlussgründe |
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren Beschreibung: Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung Beschreibung: Grund: Bildung krimineller Vereinigungen Beschreibung: Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen Beschreibung: Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung Beschreibung: Grund: Betrug oder Subventionsbetrug Beschreibung: Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung Beschreibung: Grund: Zahlungsunfähigkeit Beschreibung: Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Grund: Insolvenz Beschreibung: Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens Beschreibung: Grund: Interessenkonflikt Beschreibung: Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung Beschreibung: Grund: Schwere Verfehlung Beschreibung: Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags Beschreibung: Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen Beschreibung: Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit Beschreibung: Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben Beschreibung: Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen Beschreibung: Grund: Rein nationale Ausschlussgründe Beschreibung: Darüber hinaus gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe, insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. |
| Grenzübergreifende Rechtsvorschriften | |
| Einzelheiten zum Verfahrenstyp | |
| Verfahrensart | Verfahrensart: Offenes Verfahren |
| Zusätzliche Informationen | Zusätzliche Informationen: Das Hauptamt hat die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform, möglichst über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail anvergabe@wibau-wiesbaden.de unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt. Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet. |
| Beschaffungsinformationen (allgemein) | |
| Vergabeverfahren | |
| Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...) | |
| Bedingungen der Auktion | Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein |
| Auftragsvergabeverfahren | Rahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung |
| Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem | |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Quelle der Eignungskriterien | Auftragsunterlagen, Bekanntmachung |
| Eignungskriterien |
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung: REFERENZLISTE ÜBER VERGLEICHBARE LEISTUNGEN DER FIRMA Bitte benennen Sie zwei abgeschlossene Referenzprojekte, die im Rahmen der Eignungsprüfung bewertet werden sollen. Es werden ausschließlich die von Ihnen benannten zwei Referenzprojekte gewertet. Die Bewertung der Vergleichbarkeit erfolgt anhand der Aufgaben- und Leistungsbeschreibung des vorliegenden Vergabeverfahrens. Nachzuweisen sind Referenzen zu zwei abgeschlossenen, vergleichbaren Planungsleistungen aus den letzten fünf Jahren (2021-heute) gemäß §§ 49-52 HOAI, idealerweise aus dem Bereich Neubau und von Gebäuden für soziele und kulturelle Zwecke. Für jede Referenz sind folgende Angaben zu machen: - Bauart (Neubau oder Sanierung / Umbau mit Neubauanteil), - Bruttogrundfläche, - anrechenbare Kosten aus KG 300 und 400, - bearbeiteten Leistungsphasen, - Projektzeitraum, - Auftraggebers sowie einer Kurzbeschreibung (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Auch zulässig ist es, Auftraggeberbestätigungen im Sinne des § 46 VgV einzureichen. Hinweis: - Die beauftragte Leistung bis einschließlich Leistungsphase 6 muss in den letzten ca. fünf Jahren (siehe oben) abgeschlossen worden sein. - Es werden nur Referenzen aus dem Bereich Neubau oder Umbau / Sanierung mit Neubauanteil sowie Referenzen, bei denen mindestens die Leistungsphase 4 bis 6 Leistungsbestandteil waren, gewertet. - Soweit die eingereichte Referenz keine Gebäude für soziale und kulturelle Zwecke betrifft, ist die Vergleichbarkeit mit dem ausgeschriebenen Projekt in einem gesonderten Schreiben nachvollziehbar darzulegen. - Die benannten Referenzen dienen dem Nachweis der "technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit" (Eignungsprüfung) des Bieters und fließen nicht in die Bewertung gem. Zuschlagskriterien ein. - Die eingereichten Referenzprojekte für die Eignungsprüfung und für die Bewertung gem. Zuschlagskrieterien können sich unterscheiden, müssen aber nicht. Wir bitten Sie uns zwei Referenzprojekte zu nennen, die in die Eignungsprüfung einfließen sollen. Es werden maximal zwei Referenzprojekte gewertet. Die Bewertung der Vergleichbarkeit erfolgt anhand der mit der Leistungsbeschreibung zur Verfügung gestellten Projektbeschreibung für die hier ausgeschriebene Leistung. Die Refernezprojekte können bei Bedarf jeweils zusätzlich auf gesonderten Beiblättern dargestellt werden (max. 2 DIN-A-4-Seiten). Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen Beschreibung: Befähigung und Nachweis der Qualifikation: Bestätigung, dass die berufliche Befähigung der Führungskräfte sowie der für das Projekt verantwortlichen Bearbeiter durch geeignete Nachweise belegt ist: - Abschlusszeugnis des höchsten Bildungsabschlusses der Führungskräfte - Lebenslauf mit Projektliste zur Qualifikation und Erfahrung der verantwortlichen Mitarbeiter bei vergleichbaren Projekten gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal: Bestätigung, dass das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags nachfolgendes verantwortliches Personal vorsieht: - Name, Funktion - Berufliche Qualifikation Durchschnittliche jährliche Belegschaft Beschreibung: Gem. Formblatt 124: Bestätigung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen. Anteil der Unterauftragsvergabe Beschreibung: Erklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung: Der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, oder die Erklärung über den beabsichtigten Abschluss einer dauerhaft gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens - 1.500.000 € für Personenschäden - 1.000.000 € für Sach- und Vermögensschäden Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz Beschreibung: Gem. Formblatt 124: Umsätze innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV), hier: Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49-52 HOAI). Eintragung in ein relevantes Berufsregister Beschreibung: Eintragung in ein Berufsregister oder Handelsregister Eintragung in das Handelsregister Beschreibung: 1. Bei juristischen Personen ist ein Auszug, nicht älter als 01.01.2026, aus dem Handelsregister oder sonstigen einschlägigen Berufsregister (s.o.) vorzulegen. (Kopie ausreichend). 2. Bei natürlichen Personen: Aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister; nicht älter als 01.01.2026. Die Angaben nach Ziffer 1 bis 2 sind auch von einem Nachunternehmer zu erbringen, wenn dieser zur Eignungsleihe eingesetzt wird. Für Bietergemeinschaften gilt, dass jedes Mitglied die Nachweise nach Ziffer 1 bis 2 vorzulegen hat. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen sowie eine Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers, jeweils in deutscher Sprache. |
| Weitere Bedingungen zur Qualifizierung | Nachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen. Zusätzliche Informationen: Nachforderungsbedingungen gem. § 56 VgV. Der Auftraggeber ist entsprechend § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV verpflichtet, Bieter, die die nachgeforderten Erklärungen und/oder Nachweise nicht vollständig innerhalb der festgelegten Frist vorgelegt haben, vom weiteren Verfahren auszuschließen. |
| Vorbehaltene Auftragsvergabe | Die Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein |
| Nebenangebote | Nebenangebote sind zulässig: Nein |
| Regelmäßig wiederkehrende Leistungen | |
| Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein |
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| Anforderungen für die Ausführung des Auftrags | |
| Reservierte Vertragsdurchführung | Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein |
| Leistungsbedingungen | Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Vergabeunterlagen. |
| eRechnung | Elektronische Rechnungsstellung: Nein |
| Anforderungen | Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot |
| Verfahren nach der Vergabe | Aufträge werden elektronisch erteilt: Nein Zahlungen werden elektronisch geleistet: Nein |
| Organisation, die Angebote entgegennimmt | |
| Informationen zur Einreichung | |
| Fristen | |
| Frist für den Eingang der Angebote: 15.10.2026 10:00 Uhr | |
| Bindefrist | Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote) |
| Sprachen der Einreichung | Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU |
| Öffnung der Angebote | |
| Datum/Zeitpunkt des Eröffnungstermins: 15.10.2026 10:00 Uhr Ort des Eröffnungstermins: Elektronisch über die eHAD: Landeshauptstadt Wiesbaden - Der Magistrat - Liegenschaftsamt Vergabestelle Gustav-Stresemann-Ring 15 65189 Wiesbaden Deutschland |
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| Einreichungsmethode | Elektronische Einreichung zulässig: Ja Adresse für die Einreichung (URL): https://www.had.de |
| Auftragsunterlagen | Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19febd1fdae-5e29f1d14d5c14f0
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU |
| Ad-hoc-Kommunikationskanal | |
| Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstellt | oben genannte Kontaktstelle |
| Überprüfung | |
| Fristen für Nachprüfungsverfahren | Informationen über die Überprüfungsfristen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). |
| Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren | Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Identifikationsnummer: 06-2261630029-17 Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3 Postleitzahl / Ort: 64295 Darmstadt NUTS-3-Code: DE711 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de Telefon: +49 6151126603 Fax.: +49 6151125816 |
| Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt | Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Identifikationsnummer: 06-2261630029-17 Internet-Adresse: (URL) https://rp-darmstadt.hessen.de/infrastruktur-und-wirtschaft/oeffentliches-auftragswesen/vergabekammer Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 Postleitzahl / Ort: 64283 Darmstadt NUTS-3-Code: DE711 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de Telefon: +49 6151125816 Fax.: +49 222333666 |
| Schlichtungsstelle | Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Identifikationsnummer: 06-2261630029-17 Internet-Adresse: (URL) https://rp-darmstadt.hessen.de/infrastruktur-und-wirtschaft/oeffentliches-auftragswesen/vergabekammer Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3 Postleitzahl / Ort: 64283 Darmstadt NUTS-3-Code: DE711 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de Telefon: +49 6151125816 Fax: +49 222333666 |
| Beschaffungsinformationen (speziell) | |
| Vergabeverfahren | |
| Beschreibung der Beschaffung | Beschreibung: Entwurfsbeschreibung: Die Historie: Das ehemalige Feuerwehrhaus in Igstadt steht an der Hauptstraße am Lindenplatz in der Ortsmitte. Das Gebäude aus den 1920er Jahren ist bautechnisch veraltet und sanierungsbedürftig. Die Funktion des Altbaus wurde durch einen Neubau einer Feuerwache an der Peripherie von Igstadt ersetzt. Im März 2020 wurde mit der Planung einer Neubau-Variante beauftragt. Die Neubauplanung fand die Zustimmung des Ortsbeirats und der Vereine. Die Aufgabenstellung: Der Vorentwurf mit qualifizierter Kostenschätzung ist Ende September 2021 abgeschlossen worden. Ab Anfang September 2022 wurde die Entwurfsplanung, die Leistungsphase 3 (LP 3) beauftragt. Die Abgabe der LP 3 war Ende Dezember 2022. Danach wurden Änderungswünsche in der Haustechnik, in der PV-Anlage und im Verbau angemeldet. Die Umplanung endete Anfang Mai 2023 mit Fertigstellung der überarbeiteten Kostenberechnung. Die Lage: Das Grundstück des Hauses der Vereine liegt in der Ortsmitte von Igstadt auf einer Kuppe mit erheblicher Topographie. Auf dem Grundstück, dem Flurstück 109/1 befindet sich derzeit noch das Gebäude der Feuerwehr Igstadt. An der Hauptstraße (Ostseite) wird das neue Gebäude, wie die Nachbarhäuser auf der Grenze stehen. Die Gebäude im Altstadtkern sind zumeist grenzständig an der Straße. Der Neubau steht, wie der Vorgängerbau, auch auf der Südseite auf der Grenze zwischen städtischem Grundstück (Feuerwehr) zu städtischem Grundstück (Schule). Das Planungskonzept: Das Entwurfskonzept ist in Anlehnung an die historischen Häuser der Nachbarschaft, ein Haus mit Satteldach, aber in Form einer modernen skulpturalen Architektur-Sprache. Der offene Dachraum gehört zum Obergeschoss. Es gibt kein separates Dachgeschoss. Der Zugang ins Gebäude erfolgt ebenerdig von der Hauptstraße. Das Gebäude wird in Massivbauweise erstellt. Die Außenwände und das Satteldach sind zur Stärkung der Skulptur leicht geknickt und gefaltet. Die Außenwände bestehen aus Mauerwerk, einer Mineralwoll-Dämmung und einer hinterlüfteten Vorklinkerfassade. Das Material des Dachtragwerks ist aus Holz mit einem integrierten PV-System. Die Dachabdichtung erfolgt trotzdem zusätzlich darunter in Bitumen. Fenster und Dachfenster werden so eingeschnitten, dass sie den skulpturalen Charakter des Gebäudes unterstützen. Das Gebäude besteht aus drei Etagen: Im Erdgeschoss gibt es den Vorraum (Flur) mit Treppenhaus und Aufzugsanlage, dem Versammlungsraum und Nebenräumen, dem Lager, dem WC-Bereich und der Teeküche. Im Obergeschoss ist im Wesentlichen das Igstadt- Museum und einen Kreativraum. Hier befinden sich auch die Anlagetechnik für die Lüftungsanlage für den Versammlungsraum in einer "intelligenten" Wandscheibe. Außerdem ist hier der Elektroraum platziert, da die Einspeisung des Stroms über Dach in das Gebäude geführt wird. Der Gleichrichter für die PV-Anlage befindet sich ebenfalls im Elektroraum. Im Untergeschoss (UG) gibt es den Jugendraum mit Zugang vom Treppenraum und separatem Zugang über eine Außentreppe. Im UG sind außerdem der Hausanschluss- und Technikraum, sowie drei Lagerräume der Vereine platziert. Ein weiterer Lagerraum befindet sich unter der Treppe. Im Hausanschluss- und Technik-Raum sind die Luft-Wasser-Wärmepumpe und der Pufferspeicher untergebracht. Die Barrierefreiheit Das Gebäude ist so geplant, dass der Eingang ins Haus schwellenfrei ist. An der Eingangstür ist eine motorische Türöffnung vorgesehen. Zur Nachhaltigkeit des Gebäudes: Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit wurde untersucht, den Altbau des ehemaligen Feuerwehrhauses zu erhalten. Schadstoffe: Ein Schadstoff-Entsorgungskonzept liegt vor. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung: Fachplanung Tragwerksplanung gem. HOAI 2013, in der Fassung 2021, Teil 4, Abschnitt 1, §§ 49 - 52, Leistungsphasen 4 - 6 Grundleistungen, sowie besondere Leistungen gemäß Anlage VgV_10_HDV_TWP_ Vertragsentwurf. Weitere Planungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013 in der Fassung 2021, vergütet. Eine Unterschreitung des Basishonorarsatzes bzw. Überschreitung des Oberen Honorarsatzes, sowie eine Abweichung zu den übrigen Honorarsätzen, ist zulässig. Wenn gewünscht sind diese durch die Angabe eines Nachlasses im Honorarangebot (prozentual und absolut) anzugeben und bei Bedarf im Anschreiben zu erläutern. Die Besonderen Leistungen werden auf Grundlage des von Ihnen abgegebenen Angebotes pauschal vergütet. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben. Optionen: Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Auftragsschreiben bzw. Unterzeichnung dieses Vertrages werden zunächst folgende Leistungen beauftragt: Stufe I: LPH 4-5 Der Auftraggeber beabsichtigt, die weiteren genannten Leistungen der LPH 6 in weiteren Auftragsstufen zu beauftragen, wenn die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen und entsprechenden Körperschaftsbeschlüsse vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die weiteren genannten Leistungen der LPH 6 jeweils nur für Abschnitte der Gesamtbaumaßnahme in Auftrag zu geben (abschnittsweise Beauftragung). Die Beauftragung der weiteren Stufen oder Abschnitte erfolgt in Textform. Für die weiteren Leistungen gelten die Regelungen dieses Vertrags. Auf eine weitere Beauftragung hat der AN keinen Rechtsanspruch. Aus einer stufen- weisen oder abschnittsweisen Übertragung kann der AN weder Ansprüche auf Scha- densersatz noch auf Honorarerhöhung ableiten. Projekttermine: LPH 4, Genehmigungsplanung: 4. Quartal 2026 LPH 5, Ausführungsplanung: 1. Quartal 2027 LPH 6, Vorbereitung der Vergabe: 2. Quartal 2027 Kosten: Kalkulationsgrundlage für das Angebot sind die geschätzten Nettobaukosten. Daraus ergeben sich folgende anrechenbare Kosten: 746.053,33 € netto Weitere Infos entnehmen Sie der Leistungsbeschreibung. |
| Umfang der Auftragsvergabe | Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja Besonders auch geeignet für Freiberufler, Besonders auch geeignet für Selbstständige, Besonders auch geeignet für sonstige KMU |
| Art der Auftragsvergabe | Art der strategischen Beschaffung: |
| Erfüllungsort | |
| Geschätzte Laufzeit | Laufzeit in Monaten: 12 |
| Verlängerungen und Optionen | Beschreibung der Optionen: Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf (Optionen), vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung der AG im weiteren Projektverlauf: Stufe I: Leistungsphasen 4 bis 5 Stufe II: Leistungsphasen 6 Mit dem Zuschlag in diesem Vergabeverfahren werden zunächst folgende Leistungen abgerufen: Stufe I: Leistungsphasen 4 bis 5 Die Beauftragung der weiteren Stufen erfolgt in schriftlicher Form. Auf eine weitere Beauftragung hat der Auftragnehmer keinen Rechtsanspruch. Aus einer stufenweisen oder abschnittsweisen Übertragung oder einem Nichtabruf kann der Auftragnehmer weder Ansprüche auf Schadenersatz noch auf Honorarerhöhung ableiten. Die einzelnen Projektstufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Projektstufen besteht nicht. |
| Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen | Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja |
| Verwendung von EU-Mitteln | Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein |
| Zusätzliche Informationen | Zusätzliche Informationen: Ergänzung zu Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot i.S.v. § 127 Abs. 1 GWB gemäß § 58 VgV unter Berücksichtigung folgender Wertungskriterien in folgender Gewichtung ermittelt: 1. Bürostruktur 40 % 2. Honorar 60 % 2. Erläuterung zu den Zuschlagskriterien: Die eingereichten Angebote werden nach Maßgabe der angegebenen prozentualen Gewichtung zunächst für jedes Einzelkriterium und dann insgesamt, nach ggf. stattfindenden Verhandlungsgesprächen inkl. Präsentation, bewertet. 2.1 Bewertungsrahmen: Für die Wertung wird folgender Rahmen zugrunde gelegt: Wertungskriterium 1: Bürostruktur - Gewichtung: 40 % - max. Punktzahl Einzelkriterium: 100 Punkte - Produkt Gew. x Punkte (in Klammer: max. erzielbare Punkte): 40 Punkte. Wertungskriterium 2: Honorar - Gewichtung: 60 % - max. Punktzahl Einzelkriterium: 100 Punkte - Produkt Gew. x Punkte (in Klammer: max. erzielbare Punkte): 60 Punkte. Die Darstellung verdeutlicht den Rechengang der Wertung. Maximal werden je Einzelkriterium 100 Punkte vergeben, die dann mit der Gewichtung multipliziert werden. Somit errechnet sich die Punktzahl für das konkrete Angebot auf Ebene der Einzelkriterien. Aufsummiert ergibt sich die Gesamtpunktzahl für das Angebot (maximal 100 Punkte). Das Angebot des Bieters mit der höchsten Punktzahl nach den bekannt gemachten Kriterien stellt das wirtschaftlichste Angebot dar. 2.2 Bewertung der Einzelkriterien Die Bewertung der Einzelkriterien erfolgt nach folgender Maßgabe: 2.2.1 Zuschlagskriterium Bürostruktur Schriftliche Erläuterung der Bürostruktur unter besonderer Betrachtung der folgenden Aspekte: - Darstellung, wie sich Ihr konkretes Projektteam im Auftragsfall organisatorisch und personell zusammensetzt (Projektleitung, Stellvertretung, Teammitglieder). Bei Bietergemeinschaften / Nachunternehmereinsatz: Aussagen zur internen Zusammenarbeit - Redundanz im Urlaubs- und Krankheitsfall sowie Personalfluktuation und Umgang damit - Aussagen zur Bewältigung von Arbeitsspitzen im Projektverlauf - mögliche Trennung der Bearbeitung der Leistungsphasen durch unterschiedliche Mitarbeiter / Teams innerhalb des Büros (z.B. 1-4, 5-6, 8) Hierfür ist der bereitgestellte Fragenkatalog zwingend zu verwenden. Dieser liegt der Erläuterung zu den Zuschlagskriterien als Anlage bei. Eine stichpunktartige Beantwortung der Fragen ist möglich. Jeder dieser Spiegelstriche stellt ein Unterkriterium dar. Alle Unterkriterien werden gleich gewichtet. Die Ausführungen zur Bürostruktur sind bereits mit dem Angebot einzureichen. 0 Punkte: aus Sicht des AG mangelhafte Bürostruktur 1 Punkt: aus Sicht des AG ausreichende Bürostruktur 2 Punkte: aus Sicht des AG befriedigende Bürostruktur 3 Punkte: aus Sicht des AG gute Bürostruktur 4 Punkte: aus Sicht des AG sehr gute Bürostruktur 5 Punkte: aus Sicht des AG herausragende Bürostruktur Nach konkreter Sachlage werden auch Zwischenwerte (z.B. 1,5 Punkte) bewertet. Maximal können fünf Punkte erzielt werden. Diese werden mit dem Faktor 20 multipliziert (= max. 100 Punkte) und dann in die Tabelle unter Ziffer 2.1, Spalte 3 (Punktzahl Einzelkriterium) übertragen. Aus dem Produkt Punktzahl Einzelkriterium × Gewichtung des Wertungskriteriums folgt die nach Maßgabe der Tabelle unter Ziffer 2.1, Spalte 4 für das Kriterium erzielte Punktzahl. 2.2.2 Zuschlagskriterium Honorar Das Honorarangebot wird anhand der Gesamtangebotssumme für die abgefragten Leistungen inkl. Nebenkosten, nach Nachlass und einem Stundenkontingent von 100 Stunden zum durchschnittlichen Stundensatz bewertet. (Das dient lediglich der gewichteten Bewertung der Stundensätze, es soll nicht per se ein solches Stundenkontingent beauftragt werden.) Die Bewertung erfolgt nach folgender Maßgabe: Der Bieter mit dem insgesamt geringsten angebotenen Honorar erhält 100 Punkte. Die doppelte Summe des geringsten angebotenen Honorars erhält 0 Punkte. Die ermittelten Honorare der übrigen Angebote werden linear interpoliert. Honorare die die doppelte Summe des geringsten angebotenen Honorar überschreiten erhalten 0 Punkte. Die ermittelte Punktzahl wird gerundet und in die Tabelle unter Ziffer 2.1, Spalte 3 übertragen. Aus dem Produkt Punktzahl × Gewichtung des Zuschlagskriteriums folgt die nach Maßgabe der Tabelle unter Ziffer 2.1, Spalte 4 für das Kriterium erzielte Punktzahl. Für weitere Einzelheiten wird auf Formblatt Zuschlagskriterien (Erläuterung zu den Zuschlagskriterien) verwiesen. |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Zuschlagskriterien | Qualitätskriterium Bürostruktur, Beschreibung: Erläuterungen zu den Zuschlagskriterien, Gewichtung: 40,00 Kostenkriterium Honorar, Beschreibung: Erläuterungen zu den Zuschlagskriterien, Gewichtung: 60,00 |
| Informationen über die Anwendbarkeit von EED | EED anwendbar: Nein |
| Elektronischer Katalog | Elektronischer Katalog: Nein |
| Informationen zur Richtlinie über saubere Fahrzeuge | Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein |